Erster Gottesdienst

13 12 2007

Letzten Sonntag haben wir unseren ersten EOS-Gottesdienst gefeiert. Für uns alle war es ein eindrückliches Erlebnis. Hier ein paar Stimmen:

Tommes schrieb:

Mich hat vor allem gefreut, dass sehr unterschiedliche Leute den Gottesdienst als Raum des zur Ruhe Kommens und des Gebets erlebt haben – das war unser Ziel. Interessant auch wie unterschiedlich die Prozesse beschrieben wurden die in den Einzelnen angestossen wurden: von “ich bin nach einem stressigen Wochenende richtig zur Ruhe gekommen” bis zu “es hat mir geholfen mich darauf vorzubereiten Licht in der Welt zu sein”. Wahrscheinlich hilft so eine offener, kreativer und interaktiver Gottesdienst mehr sich auf innere Prozesse auf dem Weg des Glaubens einzulassen als etwas über den Glauben zu lernen. Konstruktion statt Instruktion.

Und Arne kommentierte:

Ich hatte mich gefragt, ob dieser Stil wirklich für mich funktionieren wird oder ob das nur ein Trend ist. Aber ich war lange nicht mehr so vollkommen überzeugt von einem Gottesdienst. Irgendwie war alles richtig so wie es war. Es war wirklich ein besonderer Raum, in dem das Tempo aus seinem Leben herausgenommen wurde und in dem wirklich Leute Neues in ihr Leben bekamen.

Und ich denke auch viele der Teilnehmer(-innen) haben den Gottesdienst als intensiv erlebt, was zum Beispiel diese Stimme zeigt:

Es war toll kreativ , sinnlich und schwebent aber auch eintauchent zugleich…
JA , es war zum auftanken , aufatmen und eine gute Vorbereitung der geburt des Lichtes in uns . Wird mir leider nicht immer so bewust … Danke !!!

Und ein Statement von Marlin:

 Es war ein richtig schöner erster Abend. Ich finde diese unterschiedlichen Zugänge zu Gott wichtig und auch Raum für unterschiedliche Gottesdienstformen. Es steckt viel Kreativität in Eos und ich bin gespannt, welche Leute sich dort wieder finden. Es war auf jeden Fall ein guter Schritt in Richtung Gemeinschaft und Raum für verschieden Stimmen in unsrer Gemeinde. Wir werden sehen, was sich an nach der ersten Morgenröte noch blicken lässt.

Inhaltlich war der Gottesdienst ziemlich vielfältig. Nach einem Massive Attack-Video zur Hinführung zum Thema „Gott wird Mensch“, einem dialogischen Impuls (Download) und einer thematischen Einleitung gab es zunächst einige (Advents-)Lieder und es war jedem ganz freigestellt, ob man zu den verschiedenen Stationen ging, sitzenblieb oder vielleicht einen Punsch trinken ging. Die Stationen sollten zur Auseinandersetzung mit Fragen anregen wie: Wie gewinnt Gott Gestalt auch in meinem Leben? Wie kann ich mich darauf vorbereiten, was muss ich loslassen? Oder auch: Welche Träume hat Gott für mein Leben, für die Welt? Was sind meine Träume? Die Grundathmosphäre war einfach geprägt von: Ankommen, Aufatmen, in der Gegenwart Gottes sein, sich segenen lassen.

Ich poste bald noch ein paar Bilder, wenn das blöde RockYou mal funktioniert – oder weiß jemand eine gute Alternative?


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Eine Antwort

13 12 2007
marlster

coole Zusammenfassung! Danke!
Gruß, Marlin

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